Day XIV – CSI: Kyoto

•November 9, 2009 • Kommentar schreiben

Ich weiss immer nicht wie ich die Texte anfangen soll. Irgendwie klingt das alles immer sehr tröge.

Es war ein morgen wie jeder andere auch. Ein wenig bewölkt war der Himmel, trotzdem war es ekelhaft schwül und wir trabten irgendwann gegen 10 Uhr los. Wir hatten beschlossen einen etwas ruhigeren Tag zu machen. Nicht zu viel zu laufen, da wir morgen nach Nara fahren werden und dort noch sehr sehr viel laufen werden.

Unser erstes Ziel des heutigen Tages war der Fushiminari-Schrein. Bekannt geworden durch die tausenden von roten Toren den Weg markierend. Es war

Fushimi-inari

Fushimi-inari

absolut beeindruckend. Ein riesiges Tor nach dem anderen….ich möchte gar nicht wissen wie lange man dazu gebraucht hat. wie viele Generationen von Mönchen damit beschäftigt waren das so zu vollenden. Wenn es denn Mönche waren.

Von dort aus ging es mit der Bahn weiter nach Arashiyama. Ein kleiner „Vorort“ von Kyoto. Etwas ländlicher und wunderschön. Ein riesiger Bambuswald säumt den

Bambus - Wald

Bambus - Wald

Weg am Fluss entlang und man kann sehr entspannt spazieren gehen. An Templen und Schreinen vorbei. Der Weg brachte uns dann an eben jenen Fluss auch ohne Bambus, an dem etliche Japaner entlang flanierten. Wir hatten sogar das Glück 3 Maikos zu begegnen. Jenen „Lehrlingen“ der Geishas. War toll xD

Überhaupt war der Tag sehr entspannend. Wir sind dann noch in den Monkey Park gegangen. Ich hab zwar schon welche gesehen aber Karyn wollte unbedingt welche sehen und warum auch nicht xD Sind verdammt süss die kleenen und die grossen

Monkey Park

Monkey Park

eher beängstigend wenn sie sich um das Essen zoffen. Einer der kleinen ist sogar an mir hochgeklettert – nun ja er hat es zumindest versucht. Ist ein paar Mal wieder hinuntergefallen und dann hat er es aufgegeben.

Danach sind wir einfach nur noch nach Hause gefahren. Haben auf dem Weg einen Kaffee getrunken und  sitzen jetzt wo es dunkel ist im Hostel.

Maikos

Maikos

Aber bevor ich eines vergessen.

Der Weg nach Hause war mal gar nicht so unspannend. Es gibt ein kleines Restaurant, das den Namen „Magical cheese“ trägt. Schon von weitem konnte man die Polizeiwägen sehen, dann das gelbe Absperrband und dann die kleinen Schilder mit Nummern drauf um Beweise fotografieren zu können…..Polizisten standen herum und passten auf, andere sicherten wohl gerade die Beweise…..war irgendwie….ich weiss nicht^^ Es gibt sie also doch. Die japanische Kriminalität.

 

Day XIII – Und wieder laufen….

•November 8, 2009 • 2 Kommentare

Heute ging es also weiter.

Allerdings nicht alleine und darum war ich echt froh. Mit Karyn ging es also

passend wa?^^

passend wa?^^

morgens los um wieder ein paar Stunden laufen hinter uns zu bringen. Und es war zumindest schon mal ein sehr witziger morgen xD

Der erste Programmpunkt war heute der Kiyumizudera Temple. Ein wunderschöner Tempel mitten am Hang, durch Holzkonstruktionen noch ein wenig höher gehoben. Alleine schon dort oben zu stehen und auf Kyoto zu blicken war echt das

Kiyumizudera

Kiyumizudera

viele Treppensteigen wert. Auch wenn die Skyline von Kyoto bei Tag sicherlich genauso unspektakulär ist wie die von Tokyo oder Paris. Aber was solls xD

Nach wir diesen Tempel und die dazugehörige Anlage mehr als ausgiebig erkundet hatten ging es weiter durch das Stadtviertel zum sogenannten „Path of Philosophy“. Ein ruhiger Weg entlang eines kleinen Baches zu einem der berühmteren Tempeln Kyotos. Naja…eine der paar halt xD

Der Ginkakuji Tempel oder auch der „silberne Pavillon“ war allerdings gerade hinter Bauschutz verschwunden. Rekonstruktion usw. Ein wenig konnte man davon sehen…aber naja so berauschend war das dann auch wieder nicht.

Weiter ging es dann zum Kinkakuji Tempel. Am anderen Ende der Stadt steht

Kinkakuji

Kinkakuji

nämlich die goldene Version des Pavillons. Sehr beeindrucken gerade wenn die Sonne untergeht, da das Gold der Fassade anfängt zu glühen. Sah toll aus xD

Der Spaziergang im Garten hat mich allerdings wieder nachdenklich gestimmt. Wie unterschiedlich die Japaner doch von uns Europäern sind. Es gab zwei kleine Steine, Buddhas, direkt neben dem Weg. Keine Absperrung und gar nichts. Nur jeweils eine kleine Schale die man mit Münzen bewerfeKinkakujin und treffen sollte. Für Glück und so weiter. Es lagen Tonnen von Münzen darum. Aber niemand hat sich dafür interessiert. Ich weiss nicht ob die Münzen nur das Resultat von heute waren – wenn nicht…..zuhause wären die Sicher über nacht verschwunden gewesen. Irgendwelche Jugendlichen hätten die sich sicher eingesteckt.

Jetzt sind wir zurück im Hostel. Die Füsse qualmen erneut und wir werden heute wohl nur noch etwas essen gehen. Schliesslich haben wir morgen wieder viel vor xD

Day XII – Laufen bis die Füsse qualmen

•November 7, 2009 • 1 Kommentar

ich sollte was schreiben aber ich habe gerade keine Zeit xD

—–

Jetzt schreib ich was.

Also der gestrige Tag war nur der Anfang.

Wie immer früh aufgestanden…lange schlafen ist hier irgendwie nicht mehr. Aber warum auch nicht. Schliesslich geht die Sonne hier um 17 uhr unter…also kann man ruhig etwas früher losmarschieren xD

Also hab ich mir ne Karte von Kyoto geschnappt und bin losgelaufen. Gedacht hab ich mir dabei eigentlich gar nichts. Ich wollte allerdings keinen Bus benutzen sondern laufen…..is ja net so gross,wa?

Pustekuchen. Ich bin erstmal eine gute Stunde gelaufen um überhaupt zum Imperial Palace zu gelangen. Aufgrund des 20jährigen Jubiläums der Krönung

Thronsaal

Thronsaal

seiner Majestät war der komplette Palast nämlich der Öffentlichkeit zugänglich und das wollte ich natürlich nutzen. Und es war beeindruckend. Ich weiss nicht, sowas lässt sich immer schlecht in Worte fassen….aber hautnah zu sehen und zu erleben wie damals gelebt worden ist. Welches Gebäude für wen bestimmt war. Welcher Raum für welchen Rang von Samurai usw…..

Vom kaiserlichen Palast ging es dann weiter zum Nijojo-Castle. Ein paar Blocks weiter entfernt. Und natürlich musste ich wieder laufen…..bei der Hitze ><

Aber Nijojo-Castle war ein sehr schönes Castle. Aufgeteil in einen alten und einen etwas neueren Teil. Allerdings konnte man nur einen Teil von innen sehen und

Nijojo-Castle

Nijojo-Castle

jener ist berühmt für seinen „nightingale floor“. Wenn man nämlich über dsa Holz tritt geben die alten Holzplanken singende Töne von sich. Es ist kein Quietschen, wie ich am Anfang dachte sondern richtig leise, singende Töne….kein Plan wie man das besser beschreiben soll.

Nun ja und dann ging es eben weiter.

Zu einem Tempel, der in zwei Teile aufgeteilt ist. Eigentlich weiss ich gar nichts über ihn xD Heisst Nishi-Honganji Tempel. Aber war auf dem Weg, also bin ich

meine Wenigkeit

meine Wenigkeit

einfaach mal hinein.

 

 

Es war mittlerweile gut 13 uhr und ich  hatte nen üblen Hunger. Aber natürlich war weit und breit nichts zu sehen Oo Und so bin ich einfach weitergelaufen, zum Bahnhof.

Da hab ich dann endlich meinen heissgeliebten Starbucks gefunden ( ich weiss gar nicht wie ich damit leben soll, in St. Moritz keinen zu haben). Das witzige daran?

Ich sass am Fenster zur Strasse. Neben mir eine junge Japanerin und ihr Freund. Plötzlich stand draussen vorm Fenster ein älterer Schüler, hustend und sah aus als ob er sich gleich übergeben müsste. Wir waren ein wenig besorgt…bis wir sahen,

eine kleine Aufmerksamkeit

eine kleine Aufmerksamkeit

dass nur Spucke rauskam…..Herrlich….und das bei Mango-Frappucchino und Cinnamon-Roll. Das beste daran….nach dem Lachen drehte sich die junge Japanerin zu mir und entschuldigte sich….von wegen es wären nicht alle Japaner wie der dort draussen. Ich weiss nicht warum….aber sie hat sich echt entschuldigt Oo

 

 

 

 

 

 

 

Nach der kleinen stärkung ging es weiter zum Sanjusangoden-Tempel. Ein Tempel in dem 1001 Statuen der Gottheit der Vergebung stehen. Bewacht von mehreren Gottheiten. Es war unglaublich.

Und was noch viel besser war. Es wurde gerade eine Hochzeit abgehalten. also blieb ich ein wenig stehen und hab zugesehen…wie einige andere xD

Es ist eine sehr simple Angelegenheit. Aber sehr schön. Man steht vor dieser riesen

Tor zum Sanjusangendo-Tempel

Tor zum Sanjusangendo-Tempel

Statue aus Gold und der Mönch liest einige Textstellen vor, betet und spricht mit dem Paar. Aber das wars auch irgendwie gewesen. Aber die Braut hatte einen sehr schönen weissen Kimono an.

Danach ging es dann zurück und ab ins Bett. Mittlerweile war es 17 Uhr und ich war hundemüde.

Aber weit gefehlt.

In dem Moment in dem ich endlich einschlafen wollte, kam eine Australierin in das Zimmer. Und statt zu schlafen haben wir uns ein wenig unterhalten, uns ein wenig angefreundet und war auch gleich zusammen was essen xD

Ich mag diese…Spontanität…diese Offenheit von jungen Leuten bzw junggebliebenen Leuten in Hostels xD

Day XI – Fujisan

•November 5, 2009 • Kommentar schreiben

Der Fujisan…..Mount Fuji oder wie auch immer er sonst genannt wird. Von keinem

Fujisan

Fujisan

anderen Berg in Japan gibt es sooo viele Bilder, wie von ihm. 3776 m ragt er über den Meeresboden hinaus. Obgleich man das hier am Fusse des Berges nicht mehr merkt. Aber das ist ja immer so, nech?^^

Kein Wunder, ist der Berg im Shintoismus doch als heilig anzusehen und der Japaner ihr Wahrzeichen. Naja … eines zumindest.

Und da war ich heute.

Morgens früh los….ein wenig um den See gelaufen. Gegenüber vom Fuji einen kleinen Hügel hinauf ( ca 1100 ) und von dort fotos gemacht….wieder

Fujisan

Fujisan

runtergelaufen und weiter um den See herum. Nicht viel passiert ausser dem ….und nu bin ich völlig hinüber und meine Füsse tun weh ><

Aber es hat sich gelohnt. Berge sind schon was beeindruckendes. Das merke ich immer wieder wenn ich zuhause in der schweiz bin…aber hier auch.

So long. heute gibt es nicht wirklich viel zu berichten und morgen werd ich den ganzen Tag am reisen sein…da werd ich auch nichts schreiben…also net wundern xD

Day X – Paradise for kids

•November 4, 2009 • Kommentar schreiben

Ja also.

Eigentlich hab ich heute nicht wirklich viel gemacht.

Ich bin wie immer früh aufgestanden, hab mein Zeug gepackt und hab ausgecheckt.In den Zug gesetzt und zum Ghibli – Museum gefahren.

Jenes Museum ( für die Laien xD), dass sich mit der Produktionsfirma von Hayao Miyazaki bzw dessen Anime befasst. Ein Paradies für Kinder und für Junggebliebene. Man sieht erstmal wie viel Arbeit hinter einem einfachen Anime steckt. Die Bücher waren dicker als dick, in jedem Fotos von tieren, Häusern und Pflanzen um sie realistisch nachzeichnen zu können. Tonnen über Tonnen von Storybooks….mit Bleistift gezeichnet, mit filzstift gezeichnet und letztendlich auf folie gebracht und bunt gemalt……..

leider durfte man in dem Museum keine Fotos machen. Also hab ich an dieser Stelle keine.

Und danach ging es auch schon mit dem Bus in Richtung Mt. Fuji. Da sitze ich jetzt im Hostel. Und da es mittlerweile dunkel ist, werde ich auch nichts mehr machen heute.

Verdammt kalt ist es ><

Day IX – Was machst DU denn hier ?!?

•November 3, 2009 • 1 Kommentar

Aber fangen wir ersteinmal von vorne an xD

Eigentlich wolle ich heute morgen ausschlafen, aber das hat irgendwie nicht so ganz hingehauen. Also bin ich um halb 8 aus dem Bett und hab mich fertig gemacht, ab in den Zug und nach Kamakura.

Das ganze hat ungefähr eine Stunde gedauert, dann stand ich in eine der ehemaligen Hauptsstädte Japans. Hab mich noch gewundert warum so viel los ist.

Als erstes war der Tsurugaoka Hachimangu Shrine dran. Eine lange Allee führt einen dorthin. Die bestimmt wunderschön ist wenn die Bäume  blühen. Ich musste mich allerdings mit leeren àsten zufrieden geben. Auf dem Weg dorthin wurde es auch immer voller. Vor allem viele Familien mit Kindern waren unterwegs. Viele der kleinen waren komplett in Kimono und co gekleidet. War sehr süss

Hauptattraktion Ausländer

Hauptattraktion Ausländer xD

anzusehen….vor allem wenn sie etwas schneller auf ihren Holzschühchen laufen wollten xD Viele Schulklassen waren auch unterwegs – war ja auch Tag der Kultur. also warum auch nicht. Gestört hats erst ein wenig nachdem mich die 5te Schülergruppe angesprochen hatte ob ich ein wenig Zeit hätte. Es war ja süss. Weil sie mit ihrer Lehrerin da waren und englisch üben sollten. Also haben sie sich alle der  Reihe nach vorgestellt, von welcher Schule sie kamen, wollten ein paar Sachen von mir wissen und noch ein Foto machen oO ich kam mir vor wie Hauptattraktion eines Vergnügungsparks.

Danach bin ich dann einfach mal die Strasse nach süden gelaufen und direkt am Strand gelandet. Leute ihr glaubt es nicht. Zuhause in St. Moritz hat es geschneit….und ich lag mit kurzen Ärmeln am Strand in der Sonne. Das hab ich

Ällabätsch

Ällabätsch

mal ernsthaft genossen und den Surfern ein wenig zugesehen. Mittagessen gabs in nem abgefahrenen Captain Morgan Restaurant xD Eindeutig californischer Einfluss. Aber wer hat schon was dagegen….vor allem weil ich mal wieder richtigen Salat essen konnte xD

Nach der kleinen Stärkung bin ich dann entlang des Strands gelaufen bis zu einem der bekanntesten Tempels Kamakuras – dem Hasedera Tempel. Berühmt für seine Kannon-Statue, die die Göttin Hase zeigt. Riesig und aus Gold….wie so  viele andere Statuen. Aber leider durfte man kein Bild davon machen…..ist auch

Hase - Dera Tempel

Hase - Dera Tempel

irgendwie logisch…so muss man das ganze eben selbst sehen. Überhaupt fällt immer mehr auf, dass Japan definitv ein Land ist, dass man selber erleben muss um zu begreifen wie faszinierend und wie anders es wirklich ist. Ich mein, man weiss es…..aber es zu erleben ist etwas völlig anderes.

Danach war ich dann beim Kotokuin Tempel. Das is eben jener, der den übergrossen Buddha

so klein...

so klein...

im Gärtchen stehen hat. Viel kann man dazu eigentlich auch gar nciht sagen. Ausser dass er wirklich riesig war Oo

Anschliessend folgte noch ein Spaziergang nach Kamakura, ein Zwischenstop im Starbucks und die Rückfahrt.

Oo Aber jetzt hab ich doch glatt das wichtigste und witzigste vergessen. Ich sass in einem kleinen Eiscafé und hab ein italienisches Eis gegessen….guggte auf die Strasse und da lief dieser Typ vorbei……ja ne….nicht das was ihr nu denkt…( gelle Schwesterherz xD). Ich hab mir am Anfang gar nichts dabei gedacht….bis er mich bemerkt hat und stehen blieb….und ich ihn endlich erkannte. Da war das ein alter Studienkollege von mir. Jemand, den ich das letzte mal wahrscheinlich  2006 oder so gesehen habe……stand plötzlich mir gegenüber….in Kamakura….ja ne….die welt ist klein wa?^^

Nyu….da es noch recht früh war hab ich nochmal einen kleinen Ausflug nach Shibuya gemacht.

Wie kann man das Gefühl beschreiben, wenn man an dieser Kreuzung steht und losgeht…..die anderen Massen auf sich zukommen sieht?

„Kaaaaa-wuuuuuuum“

xD

und wer zum Geier ist Popteen???? oder was???? da war irgendeine Veranstaltung….weiss der Geier was. Ich bin allerdings dann in diesen riesen Laden namens „109″ rein. Oo

Shoooooping – Paradies sag ich euch. Ein Stoockwerck nach dem anderen, nur Frauenkleidung in den verschiedensten Stilrichtungen. Schuhe, Schmuck, Unterwäsche. Ich musste mich derart zusammenreissen……aber jetzt weiss ich wo ich am Ende shoppen gehen werde :-)

So long…morgen bekommt Meister Miyazaki einen Besuch abgestattet und danach wartet Fujisan auch mich xD

Day VI; VII and VIII – Back in Zivilisation

•November 2, 2009 • Kommentar schreiben

Gleich vorneweg….ich lebe noch und mir gehts gut xD

Die letzten zwei Tage kam ich allerdings nicht wirklich dazu etwas zu schreiben, da ich kein Netz in dem Ryokan hatte, in dem ich in Nagano übernachtet hatte.

Naja das hol ich jetzt eben nach.

Day VI:

Viel spannendes ist heute ohnehin nicht passiert. Morgens gefrühstückt und dann hat mich der Mitarbeiter der Lodge in Nikko zum Bahnhof gefahren. Da es aber erst 10 Uhr war und ich mich erst um 12 Uhr mit J. und C. treffen wollte…bin ich also noch ien wenig umhergelaufen. Viel zu sehen gab es allerdings nicht.

Um 12 sind wir dann zusammen nach Nagano gefahren. Ein, zweimal umsteigen und schon waren wir da. Dort haben sich unsere Wege allerdings erstmal getrennt. Da mein Ryokan nicht direkt in Nagano war musste ich erstmal noch ein wenig fahren. Was aber nicht weiter schlimm war.

Im Ryokan angekommen, hab ich erstmal mein Zeug abgelegt und bin etwas essen gegangen. Seltsam ist es doch immer noch ein wenig, sich an einem Automaten dsa Ticket für sein Gericht zu sehen und damit quasi zur Küche zu laufen. Aber lecker war es trotzdem xD

Zurück im Ryokan hab ich mein erstes Bad in einem Onsen genossen. au au….heiss war das und da ich glückspilz alles ausgezogen hatte AUSSER meinen Ring…war der total angelaufen danach…..baden im Schwefelwasser ist vielleicht nicht ganz so praktisch gewesen. Aber man lernt ja nie aus, nech?

Day VII

Ja heute war ein grosser Tag.

Hab mich wieder mit J.&C. getroffen und dann sind wir ( mit einer neuen Bekanntschaft namens G.) in Richtung des Snow-Monkey Parks gewesen. Ach ja. Jonas das wäre was für dich gewesen xD

Erst einimal sind wir etwa 2 Stunden gelaufen….. im Wald, den Berg rauf. Aber mit Begleitung ist das ja auch alles okay und so xD. Und anders als geplant haben wir da den ganzen Tag verbracht xD War auch verdammt witzig mit all den Affen um uns herum. Auf jeden Fall ein Erlebnis.

Day VIII

Heute war ich noch auf einer Apfelplantage. Der Besitzer des Ryokan hatte mich gefragt ob ich Lust hätte mit seinem Senpai….der Farmer ist auf dessen Plantage zu fahren.

Da ich etwas Zeit hatte hab ich das auch glatt gemacht *gg*

Und die àpfel sind riesig Oo und super lecker xD

klein Franzi und die grossen Äppel xD

klein Franzi und die grossen Äppel x

Danach gings dann ab nach Nagano in den Zug.

Nja und nu…..kein plan xD

 

 

Im Moment sitze ich in Tokyo in dem Hostel und schreibe. Mal sehen was ich heute noch machen werde…..morgen gehts auf jeden Fall nach Kamakura.

Bin schon gespannt.

snow monkeys

snow monkeys

DSC00916

Day V – Nikko

•Oktober 30, 2009 • 9 Kommentare

Heute wird mal ein ruhiger Tag…das dachte ich mir zumindest.

Ich bin gegen 8 aus dem Bett gestolpert…im wahrsten Sinne des Wortes, da ich in einem Hochbett oben lag^^ Ein Bett das beheizt war….wohl gemert :-)

Nun ja….gegen halb 10 hab ich mich dann auf den Weg gemacht und wollte in das Zentrum des kleinen Städtchens Nikko. Und hab mich dabei gnadenlos verlaufen. Doof, dass hier überhaupt keine Strassenschilder rumstanden und ich also ersteinmal gelaufen und gelaufen und gelaufen bin. Bis irgendwann eine Shelltankstelle auftauchte…..Gott sei Dank….also rein und fragen.

Fragen….ja ne….mit einer Deutschen, die nur noch wenig japanisch spricht und Japanern, die nur gebrochen Englisch sprechen. Es ist immer wieder lustig. Zu meinem Glück jedoch hat die Dame an der Tankstelle jedoch genau gewusst was ich sagen wollte….und statt dessen, dass sie mich einfach ne Weg zurückschickt ( ich war einfach nur an einer der Kreuzungen falsch abgebogen und in die falsche Richtung gelaufen….über ne halbe Stunde^^) schnappte sie sich ihre Autoschlüssel und fuhr mich zurück zum Bahnhof, da wo ich eigentlich hin wollte. Sie hat mich hingefahren….einfach so.

Von da an konnte der Tag eigentlich nur noch besser werden. Ab in den Bus und ein paar Stationen gefahren und schon warteten die ersten Sehenswürdigkeiten auf mich. Die einzige kostenfreie allerdings war eine Brücke.

Die Shinkyo Sacred Bridge. 28m lang und 7,20 m breit überspannt diese Brücke den Daiya River. Obgleich es nur eine Rekonstruktion ist,  die Originale ( 1636 gebaut) wurde 1902 zerstört. Einer Legende nach soll dort ein Priester den Fluss

Shinkyo Sacred Bridge

Shinkyo Sacred Bridge

auf dem Rücken zweier riesiger Schlangen überquert haben. Schwer vorzustellen bei dem Minifluss…..

 

 

Von dort aus läuft man dann die ersten paar Stufen von ein paar tausend hoch zu der Tempelanlage. Ist man erst mal in den riesen Gelände drin kann man dies auf jeden Fall geniessen. Angenehme kühle Luft durch die vielen Bäume. Allerdings war sehr viel los. Ist halt sehr touristisch gewesen.

 

Toshogu- Schrein

Das wohl bedeutsamste Heiligtum in Nikko besteht aus 22 verschiedenen Gebäuden am Hang verteilt. Schade war allerdings dass man einen teil aufgrund der Baustelle nicht sehen konnte. Aber an sich ist das ganze wohl so eine endlos Sache wie die Golden Bridge. Hört man einmal auf…..muss man wieder anfangen, also das renovieren.

Aber es war beeindruckend. Zuerst ging  es mal wieder Stufen hinauf. Die Treppe der Tausend. Dann folgt das erste Tor und eine Pagode. Dann geht man durch das

Hear no evil, speak no evil, see no evil

Hear no evil, speak no evil, see no evil

Haupttor und betritt den Eingangsbereich zum Hof ( ein Teil sollte eine Stall darstellen…..).  Jener trägt dann auch die berühmten drei Affen. Gott sei dank musste man für die nicht extra bezahlen……

 

 

Geht man dann weiter gelangt man zum Tor des Sonnenlichts. Ein riesen Tor, das nur für unbewaffnete, hochrangige Samurai gedacht war. 2 Stockwercke, 12

Das Tor des Sonnenlichts

Das Tor des Sonnenlichts

Säulen und tausende  Verzieurungen unter anderem aus Blattgold. Durchschreitet man dieses Tor findet man sich schon mehr im Herzen des schreins wieder. Mehrere Hallen, meist für Festakte und ähnliches gedacht befinden sich dort. Von dort aus gelangt man wieder über tausende von Stufen zum Mausoleums von Tokugawa Ieyasu…..

Futurasan- Schrein

Dieser Schrein liegt noch im eigentlichen Toshogu – Schrein – Gebiet…oder wie auch immer man das nennen möchte. Dieser wurde 784 gebaut und 1619 erneuert und den Gottheiten des Berges westlich von Nikko gewidmet. Leider durfte man im Schrein selber nicht mehr fotografieren. Euch entgeht mit eines der schönsten Deckenbilder, die ich je gesehen habe. Die Decke ist etwa…..naja sagen wir 20 m lang? Und über die komplette Decke windet sich ein asiatischer Drache. Toll *-* und definitiv die vorlage für den Drachen, den ich mir noch stechen lassen wollte…wenn ich den ein Bild davon im Internet finden sollte.

Nun ja…..was ich soll  ich noch gross schreiben ausser dass ich noch stunden weitergelaufen bin *gg*

Jetzt bin ich wieder im Hostel und todmüde….dabei ist es erst 5 Uhr. Aber was solls. Ich schreib hier noch ein wenig rum,  plan morgen den Weg nach Nagano und freu mich, dass ich vielleicht vielleicht vielleicht morgen doch dsa Glück habe einen Onsen geniessen zu  dürfen. Mit Tattoos darf man das nämlich eigentlich nicht. Aber wer weiss…….ich muss einfach mal fragen morgen

 

 

 

Day IV – Es geht los

•Oktober 29, 2009 • 2 Kommentare

Kurzprogram:

  • Tokyo Central Station
  • Asakusa Shrine&Temple
  • Sushi for Lunch
  • Auf nach Nikko

Also trotz der Tatsache, dass ich irgendwie nicht wirklich viel gemacht habe, war es echt kein leichter Tag. Morgens um 9 bin ich extra schon mal zum Tokyoter Hauptbahnhof gefahren um die sogenannten Japan Railpass Gutscheine gegen die Tickets einzutauschen ( sehen übrigens toll aus Oo).

Hab ich mich jemals über den Pariser Flughafen beschwert?

Vergesst das. Wirklich.

Tokyo Central Station steckt sie alle in die Tasche. Nicht nur dass viel los war. Was angesichts der Tatsache „Millionenstadt+Hauptbahnhof“ nicht verwunderlich sein sollte. Aber…..maaan war der Bahnhof kompliziert. Laufen durfte ich bis ans Ende der Welt, hatte ich zumindest das Gefühl. Und es hat wirklich ne gute Weile gedauert bis ich endlich die richtige der  tausend JR – Offices gefunden habe. Mit meinem Ticket bin ich dann endlich auch  frühstücken gegangen. In einem kleinen japanischen Café.

Sobald ich dann wieder im Hostel war wurde ich auch schon erwartet. Auf dem Program, bevor Tom nach Australien musste und ich nach Nikko, stand noch der Markt und die Tempelanlage von Asakusa.

Was soll ich dazu sagen?

Ein buntes Treiben junger und alter Leute um Stände voller Staubfänger, aber toller Staubfänger ^__^ Ein Rundgang durch die Tempel oder die Baustelle, wie immer man das auch nennen mochte….Es war toll. Es ist einfach eine so andere Kultur als alles was ich bisher vor Augen hatte. Klar wusst ich davon und kannte mich ja auch ein wenig aus. Aber es mit eigenen Augen zu sehen ist schon etwas anderes. Schon jetzt hat sich der Japan-Urlaub gelohnt.

Zum Abschied gabs dann mit Tom, einem Kanadier und einem Franzosen noch Sushi um die Ecke. In einem kleinen aber feinen Sushi-Train-Restaurant ( also mit Laufband).

Ja also was soll ich dazu sagen?^^

Sushi in Japan ist soooo viel besser *lach* was anderes erwartet? Der Fisch, gerade der Thunfisch ist einem gerade so auf der Zunge zerlaufen. Ich hab nicht viel gegessen aber es war auf jeden Fall sehr sehr gut.

Dann gings weiter. Oder los.

Die Reise an sich startete.

Mit allem Gepäck also zum Bahnhof und ab in den Zug nach Nikko. Und ich sag euch was. Bahnfahren ist ein Erlebnis für sich. Ich hatte mich im Vorfeld gewundert warum grüne und rote Klebebandlinien auf dem Boden sind.

guess what.

Dort stellt man sich an, sobald der zug angesagt wird. Man wartet geduldig bis der Zug bereit ist und dann wird man hereingelassen. Hereingelassen desshalb weil nicht etwa nur die Türen aufgehen sondern vor jeder einzelnen Tür eine oder auch zwei Damen der Bahn stehen, einen begrüssen und sich gleichzeitig verabschieden und natürlich bedanken. Alles geht sehr sehr geordnet und ruhig zu. Das beeindruckendste konnte ich dann von meinem  Platz aus sehen. Es klingelte. Der zug fuhr langsam an. Und jede, wirklich jeder dieser Damen drehte sich so halb dem Zug zu und verbeugte sich. Solange bis der Zug aus dem Bahnhof war.

Ja ich weiss, dass ich langsam wissen sollte, dass die Japaner gerade in Sache Höflichkeit ein wenig anders ticken als die Europäer aber es beeindruckt mich immer wieder. Mir ist noch kein Japaner begegnet, der mir nicht irgendwie helfen konnte oder wollte. Ein schönes Gefühl.

Anyway.

Letztendlich bin ich gerade in Nikko in meinem Hostel. Erinnert mich ein wenig an das Meditation Center in Sacramento, in dem ich 2oo4 war. So richtig wohl fühle ich mich hier nicht. Aber naja. Sind ja nur zwei Nächte und dann geht es schon weiter.

Planänderungen gab es übrigens auch schon. Ich werd nicht wie ursprünglich geplant zwei Nächte in Kamakura sein sondern wieder in dem Hostel in Tokyo und einen Tagesauflug nach Kamakura machen. ich denke das reicht und ich kann noch das Gibhli Museum mitnehmen wenn es dann von Tokyo zum Fuji geht.

Nun ja. Ich denke heute wird ein Abend an dem ich früh ins Bett gehen werde…wünsch euch was^^

Day III – Lost in Shinjuku

•Oktober 28, 2009 • 4 Kommentare

Dritter Tag in Tokyo.

Was folgt…..das Kurzprogram:

  • Tokyo Metropolitan Goverment Center
  • Shinjuku  Gyoen
  • Lost in Shinjuku
  • Starbucks in Shibuya
  • Love Hotels Hill

Gott sei Dank einer an dem  ich zumindest halbwegs ausschlafen konnte.

Frühstück der anderen Art

Frühstück der anderen Art

Gefrühstückt wurde im Starbucks umme Ecke. Allerdings gaaanz ganz seltsam. Ich hatte Lust auf nen normales Frühstück….also sowas wie nen Bagel. Aber nein, die haben die nicht gehabt.

Also hab ich eben etwas anderes gegessen. Und zwar ein Brot mit Kartoffelscheiben, Tomaten und Käse überbacken. War seltsamerweise echt lecker….aber lange gehalten hat es nicht.

So etwa gegen 11 sind Tom und ich dann losgezogen, in Richtung Shinjuku. Wir hatten als erstes Shinjuku im Kopf. Und damit auf jeden Fall das Tokyo Metropolitan Government Center im Kopf.

Tokyo by day

Tokyo by day

Diesmal konnten wir auch kostenfrei in den 45. Stock fahren und ein wenig über Tokyo am Tag schauen. Nicht besondersspektakulär…aber beeindruckend an sich, weil man nichts anderes sieht als graue Häuser. Das einzige worauf wir wirklich gehofft hatten, war den Fuji zu sehen…aber nein, der hatte sich versteckt. Leider Leider.

Und dann ging das Laufen los….auf einer eher langen als kurzen Strecke durch Shinjuku vorbei am Bahnhof, der übrigens mit einer der grössten ist….zum Shinjuku

Shinjuku Gyoen

Shinjuku Gyoen

Gyoen. Eine Parkanlage inmitten der Hektik, voller Ruhe und Friedlichkeit. Es war echt sehr…..schön da. Ruhige kleine Wäldchen, Rasen zum entspannen, Teehäuser zum entdecken oder auch was trinken.

Ursprünglich wollten wir danach durch das Rotlichviertel….Golden gai….aber irgendwie haben wir uns verlaufen. Und nachdem wir dann liefen und liefen und liefen hatten wir irgendwann keine Lust mehr und vor allem waren wir hungrig. Also ging es ab in die Metro nach Shibuya.

DIE Kreuzung schlechthin. Und trotz der Tatsache, dass es Tag war und hell war es echt wahnsinn. Es war so voll, und überall Werbung auf Screens und als normale

Shibuya Kreuzung

Shibuya Kreuzung

Plakate….überall diese Menschen, die immer so beschäftigt wirkten. Irgendwie schon seltsam, dass wir dann ausgerechnet vor dem Adidas-Store ein paar der Spieler der neuseeländlischen Rugby-Mannschaft begegnet sind. Nicht, dass ich sie erkannt hätte….das hat Tom erledigt. Aber war cool….kannte ja bisher nur die Jungs aus Wales xD

Nach einem kleinen Stop und Snack im Starbucks dort sind wir wieder weitergewandert. Durch Shibuya und die ganzen Nebenstrassen nebst der kleinen Ecke mit all den Love Hotels.

Für die, die nicht wissen was das sein soll. Denkt daran, dass die Wohnungen in

Love Hotel Hill

Love Hotel Hill

Tokyo zum grössten Teil sehr klein sind und dünne Wände haben. Was liegt also nahe? Wer Sex haben will geht also einfach in solch ein Love Hotel.^^

Irgendwann um halb 6 haben wir dann entschlossen nach Hause zu fahren – nicht ohne vorher allerdings noch das Geld in einen IPod Touch gesteckt zu habe. Ganze 110 € hab ich dafür bezahlt^^ Hat sich also gelohnt……

So long….ich denke wir gehen noch Sushi essen, da es Toms, Mandys und von dem Typ, dessen Namen ich immer vergesse,  letzter Abend in Japan ist und meiner in Toyko.

Spät wird es allerdings nicht, da ich morgen auschecken werde und die Reise erst  mal richtig los geht.