Day XIV – CSI: Kyoto

Ich weiss immer nicht wie ich die Texte anfangen soll. Irgendwie klingt das alles immer sehr tröge.

Es war ein morgen wie jeder andere auch. Ein wenig bewölkt war der Himmel, trotzdem war es ekelhaft schwül und wir trabten irgendwann gegen 10 Uhr los. Wir hatten beschlossen einen etwas ruhigeren Tag zu machen. Nicht zu viel zu laufen, da wir morgen nach Nara fahren werden und dort noch sehr sehr viel laufen werden.

Unser erstes Ziel des heutigen Tages war der Fushiminari-Schrein. Bekannt geworden durch die tausenden von roten Toren den Weg markierend. Es war

Fushimi-inari

Fushimi-inari

absolut beeindruckend. Ein riesiges Tor nach dem anderen….ich möchte gar nicht wissen wie lange man dazu gebraucht hat. wie viele Generationen von Mönchen damit beschäftigt waren das so zu vollenden. Wenn es denn Mönche waren.

Von dort aus ging es mit der Bahn weiter nach Arashiyama. Ein kleiner „Vorort“ von Kyoto. Etwas ländlicher und wunderschön. Ein riesiger Bambuswald säumt den

Bambus - Wald

Bambus - Wald

Weg am Fluss entlang und man kann sehr entspannt spazieren gehen. An Templen und Schreinen vorbei. Der Weg brachte uns dann an eben jenen Fluss auch ohne Bambus, an dem etliche Japaner entlang flanierten. Wir hatten sogar das Glück 3 Maikos zu begegnen. Jenen „Lehrlingen“ der Geishas. War toll xD

Überhaupt war der Tag sehr entspannend. Wir sind dann noch in den Monkey Park gegangen. Ich hab zwar schon welche gesehen aber Karyn wollte unbedingt welche sehen und warum auch nicht xD Sind verdammt süss die kleenen und die grossen

Monkey Park

Monkey Park

eher beängstigend wenn sie sich um das Essen zoffen. Einer der kleinen ist sogar an mir hochgeklettert – nun ja er hat es zumindest versucht. Ist ein paar Mal wieder hinuntergefallen und dann hat er es aufgegeben.

Danach sind wir einfach nur noch nach Hause gefahren. Haben auf dem Weg einen Kaffee getrunken und  sitzen jetzt wo es dunkel ist im Hostel.

Maikos

Maikos

Aber bevor ich eines vergessen.

Der Weg nach Hause war mal gar nicht so unspannend. Es gibt ein kleines Restaurant, das den Namen „Magical cheese“ trägt. Schon von weitem konnte man die Polizeiwägen sehen, dann das gelbe Absperrband und dann die kleinen Schilder mit Nummern drauf um Beweise fotografieren zu können…..Polizisten standen herum und passten auf, andere sicherten wohl gerade die Beweise…..war irgendwie….ich weiss nicht^^ Es gibt sie also doch. Die japanische Kriminalität.

 

~ von Ary am November 9, 2009.

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